Fachbereich Medizintechnik
Dipl.-Ing. Husni Ibrahim-Hochfeld
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Unter dem Schlagwort Qualitätsmanagement, Strukturwandel, Arbeitszeitoptimierung wurde von 1996 an die gesamte Medizingeräteverwaltung umgestellt, zeigt sich doch gerade in diesem Fachbereich, dass moderne Medizin sehr geräteintensiv ist. Einerseits bringt die rapide Entwicklung auf dem medizintechnischen Sektor immer komplexere Geräte hervor, zu deren Bedienung und Instandhaltung Fachleute mit qualifiziertem Spezialwissen erforderlich sind. Andererseits stellen Anschaffung und Instandhaltung dieser Gerätschaften einen wesentlichen Kostenfaktor dar.
Ein administrativer Teil ist dafür zuständig, Auswertungen und Statistiken zu entwerfen. Rechnungen werden kontrolliert und den Geräten zugeordnet.
Der technische Teil soll die schnelle Verfügbarkeit der Geräte erhöhen.
- Ein großer Teil der "Sicherheitstechnischen Kontrollen", "Messtechnischen Kontrollen", Wartungen und Reparaturen werden durch eigene Medizintechniker erledigt.
- Ein ganz wesentliches Betätigungsfeld ist die Schulung und Einweisung des Bedienpersonals. Hier können Fehlbedienungen minimiert und Reparaturen vermieden werden. Schulungen erstrecken sich auf etwa 10% der derzeitigen Arbeitszeit .
- Ein weiteres Sparpotential ist möglich, indem standardisiert und die Typenvielfalt der Geräte beschränkt wird.
- Für Wartung, "Sicherheitstechnischen Überprüfungen", "Messtechnischen Überprüfungen" sowie Eichungen werden im Jahr ca. 1 Millionen Euro ausgegeben.
- In der Abteilung Medizintechnik arbeiten zur Zeit drei Beschäftigte in Voll- bzw. 0,75-Teilzeit.


