Historie des Klinikum Coburg

Das ehemalige herzogliche Landkrankenhaus Coburg wurde am jetzigen Standort an der Ketschendorfer Straße am 1. Mai 1903 mit sieben Gebäuden, nämlich dem Hauptgebäude, der ehemaligen „Gottwald`schen Villa“, zwei Pavillons, dem Wirtschaftsgebäude mit Kesselhaus, einem Pförtner- und einem Leichenhaus, eröffnet. Es stand damals unter Aufsicht der Verwaltungskommission beim herzoglichen Landkrankenhaus.

Der Staatsvertrag über den Anschluss des Freistaates Coburg an den Freistaat Bayern vom 14. Februar 1920 regelte auch die Krankenhausverhältnisse. Danach ging das bisherige staatliche Landkrankenhaus in Coburg mit sämtlichen Vermögensrechten und Verpflichtungen auf einen Krankenhausverband über, der per Gesetz vom 27. August 1921 mit Rückwirkung auf den 1. Juli 1920 gebildet wurde. Er führte den Namen „Krankenhausverband Coburg“. In diesem Gesetz über die Bildung des Krankenhausverbandes Coburg verpflichtete sich der Freistaat Bayern, die Defizite des Verbandes zu Dreivierteln des Fehlbetrages zu decken.

Schließlich wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1976 ein Zweckverband gegründet, der aus den Mitgliedern Stadt und Landkreis Coburg bestand. Vorsitzender dieses Zweckverbandes war der Landrat des Landkreises Coburg. Weiterhin waren sechs Mitglieder des Kreistages sowie vier Mitglieder des Stadtrates der Stadt Coburg vertreten.

Klinikum Coburg GmbH

Zum 1. Januar 1999 wurde die Klinikum Coburg GmbH gegründet. Einziger Gesellschafter ist die regioMed-Kliniken GmbH.

Im Jahre 2003 konnte auf das 100-jährige Bestehen zurückgeblickt werden.